Was kann das Smartphone mit der schwächsten Akku-Leistung am Markt?

Seit dem 25. September gibt es Apple's neues Smartphone, das iPhone 6s sowie die etwas größere Variante das 6s Plus, im Handel. Doch was hat sich verändert? Lohnt es sich, eines zu kaufen? FluxPort nimmt das neue iPhone unter die Lupe – und wirft auch einen Blick auf die Akku-Leistung.

 

Ein iPhone für Selfie-Experten

Es gibt einiges Positives zu sagen über das neue iPhone 6s. Der kontrastreiche Display mit 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1.334 x 750 Pixel kann überzeugen. Ein neuer A9-Prozessor mit 2GByte RAM zur Verfügung optimiert das Arbeitstempo des Smartphones nochmal.

Die Kamera vom Apple-Smartphone filmt in 4k und macht 12 Megapixel Fotos, was jedoch keine großen Auswirkungen hat, denn die Bilder werden zwar größer, jedoch nicht detaillierter. Dennoch werden weitere Funktionen zur Verfügung gestellt. Die Zeitlupen-Funktion kann auch beim iPhone 6s genutzt werden. Außerdem können nun sogenannte Live-Fotos geschossen werden, bei denen die Bilder klein und animiert dargestellt werden. Apple hat sich den Selfie-Blitz – bekannt aus Apps wie Snapchat – zu eigen gemacht. Bei Selbstaufnahmen imitiert der Display des iPhone 6s einen Blitz der euch auch in der Dunkelheit eure Selfies schießen lässt.

 

Neues Betriebssystem iOS 9 mit 3D Touch Technik

Die wohl größte Innovation bringt das neue Betriebssystem iOS 9 mit sich, jedoch in Kombination mit dem neuen druckempfindlichen Screen. Die 3D Touch Technik lässt euch durch Druck schneller bestimmte Funktionen auslösen. Wenn ihr beispielsweise das Kamerasymbol gedrückt haltet, öffnen sich die Optionen “Selfie aufnehmen, Video aufnehmen, Slo-Mo aufnehmen, Foto aufnehmen”, wodurch ihr, bevor ihr die Apple-Anwendung öffnet, entscheiden könnt, was ihr darin machen wollt. Das geht natürlich nicht bei allen Apps und jeder muss erst einmal selber testen und gucken wo der 3D Touch verwendet werden kann.

 

Keine Quantensprünge

Da Apple traditionell jeden Herbst neue Produkte herausbringt, sind die Veränderungen meist keine Quantensprünge mehr.  Das iPhone 6s ist wieder in zwei Größen erhältlich, die sich vom iPhone 6 nicht unterscheiden. Angeboten wird es in drei Speichergrößen: 16 GByte, 64 GByte und 128 GByte. Die kleinste Speichergröße wird jedoch den wenigsten reichen. Die 16 GByte Version gibt es für 739 Euro zu erwerben. Für die 64 GByte Version müssen 849 Euro hingeblättert werden und für die 128 GByte Version 959 Euro.

Das iPhone 6s ist schwerer und ein wenig dicker als sein Vorgänger. Als Grundlage der Legierung wurde dieses mal Aluminium 7000 verwendet, was für eine bessere Stablilität sorgen soll. Dadurch haben sich auch die Farbtöne der goldenen und grauen Version des Smartphones leicht verändert. Das iPhone 6s wird auch in einer neuen Farbe, dem Roségold, erhältlich sein, was besonders weibliche Smartphone-Nutzer freuen wird.

 

Größte Schwachstelle: Kaum ein Smartphone hat eine schlechtere Akkuleistung

Ein großes Problem und damit ein Riesen-Nachteil von Apple’s neuem Smartphone ist der Akku. Er wurde von 1.810 mAh auf 1.715 mAh verkleinert. Es gibt aktuell kaum Handys, die eine schlechtere Akkuleistung haben als das iPhone 6s, welches eine Online-Laufzeit von nur 5:40 Stunden und eine Telefon-Laufzeit von 4:07 Stunden hat. Dadurch ist der Smartphone-Nutzer noch mehr an sein Aufladekabel gebunden – oder wie wir sagen, er hängt noch stärker wie ein Hund an der Leine. Aber: Das iPhone 6s lässt sich, genau wie sein Vorgänger, durch einen unserer Fluxys Qi-fähig machen. So lässt sich das Akku-Problem mit FluxPort bewältigen.

Für das iPhone 6s und iPhone 6s Plus bietet FluxPort den Fluxy 6A bzw. den Fluxy 6A Plus. Beide Fluxys sind Cases für das iPhone, mit denen ihr kabellos laden könnt. Das Laden funktioniert über Induktion – genauer: über den Qi-Standard. Während das neue Samsung Galaxy S6 die Qi-Technologie bereits integriert hat, hinkt Apple hier also hinterher und verkürzt gar die Akku-Laufzeit. Doch mit den Fluxys rüstet ihr nach. Einmal Fluxy zulegen, überall kabellos laden.

Fazit

Alles in allem kann man zum neuen iPhone 6s sagen, dass es ein paar Neuerungen bietet, eine gute Kamera und einen farbenreichen hochqualitativen Display. Doch ohne vollen Akku, wird kein Nutzer diese Vorteile ausreichend schätzen können. Apple-Fans wird das nicht abhalten, aber Vielnutzer werden sich ärgern, wenn der Akku unterwegs „schlapp“ macht. Ein Problem, das FluxPort-Nutzer schon lange nicht mehr kennen. Vielleicht sollte Apple darüber nachdenken, ob sie nicht zu jedem iPhone 6s direkt einen FluxPort mitliefern ... :-)